Bewässerung im Garten

Regenwasser sammeln und den Garten bewässern

Wasser ist eine kostbare Ressource. Wie kostbar es ist, merken wir spätestens beim Betrachten unserer Wasserrechnung. Vor allem in den Sommermonaten, wenn teilweise beträchtliche Mengen zur Bewässerung des Gartens aufgewendet werden müssen steigt diese enorm an.

Regen hingegen ist ein Geschenk der Natur, denn der Niederschlag fällt ja "einfach so" herunter. Es gibt – neben der Schonung der eigenen Geldbörse – viele gute Gründe, die dafür sprechen, Regenwasser zu sammeln!

Drei gute Gründe, warum Regensammeln sinnvoll ist

Geld sparen: Haben Sie schon darüber nachgedacht, dass nicht nur das Wasser aus der Leitung Geld kostet, sondern auch die Entsorgung des Schmutzwassers? In der Regel wird die Menge des Schmutzwassers anhand der Frischwassermenge ermittelt, obwohl dieses beim Bewässern des Gartens nicht anfällt. Wer also weniger Leitungswasser zum Gießen verwendet, spart quasi doppelt.

Ökologischer Fußabdruck: In einem modernen Haushalt verbrauchen wir pro Person durchschnittlich 120-150 Liter Leitungswasser täglich. Durch die Verwendung von Regenwasser zur Gartenarbeit können Ressourcen eingespart und die Umwelt somit deutlich geschont werden.

Freundlicher zu den Pflanzen: Regenwasser ist weicher als Leitungswasser. Das liegt am Kalk, der meist beim Wasser aus der Röhre enthalten ist. Kalk wirkt sich nicht unbedingt nachteilig auf die Pflanzen aus. Ein Zuviel kann aber zur Folge haben, dass die Pflanze bestimmte Mineral- und Nährstoffe nicht mehr aufnehmen kann. Regenwasser hat außerdem im Vergleich zu Leitungswasser eine sehr viel angenehmere Temperatur.

Welches Fass möchten Sie aufmachen?

Die einfachste Möglichkeit, Regenwasser zu sammeln, bietet ein Regenfass. Das Fassungsvermögen kann zwischen 100 und 6000 Liter schwanken. Welches das richtige für Sie ist, hängt zum einen vom vorhandenen Standort, aber auch von der Größe des zu bewässernden Gartens ab. Und natürlich soll es sich in das Gartenambiente einfügen. Neben bewährten grünen Kunststofffässern gibt es Regenfässer aus Lärchenholz, welche ein besonders attraktiver Blickfang in jedem Garten sind. Das Wasser kann von oben durch eintauchen einer Gießkanne entnommen werden. Besonderer Vorteil dieses Modells: Es muss vor dem Winter nicht entleert werden, da das Material flexibel auf die Ausdehnung von gefrierendem Wasser reagiert.

Ansprechend sehen auch die Regentonnen im Stil alter Wein- oder Whiskyfässer aus. Mit ihrer rustikalen Optik, allerdings aus hochwertigem Kunststoff gefertigt, passen sie bestens in ländliche und naturnahe Gärten. Formschön wirkt ein Tank in Form einer griechischen oder römischen Säule in edlem Beige oder Grau. Wer Mut zur Farbe bekennt, wählt einen Regentank in moderner, konischer Form mit edel glänzender Oberfläche. Optisch einer Steinmauer nachempfunden ist ein Mauer-Wandtank, welcher am besten vor einer Wand zur Geltung kommt.

Durch die vielfältige Auswahl an Farben und Formen lassen sich Regenfässer und -tonnen perfekt in den Garten integrieren.

Gut zu wissen

Tipps zum Aufstellen

  • Der Standort sollte nicht zu sonnig sein, sonst kann sich das Wasser zu sehr aufheizen.
  • In Ecken und Nischen am Haus wirkt die Regentonne optisch unauffällig. Gut passen sich hier eckige Formen ein.
  • Wichtig ist – vor allem bei Modellen mit großem Fassungsvermögen – ein ebener und fester Untergrund. Ein Kiesbett leitet eventuell überlaufendes Wasser besser ab.
  • Je nach Entnahmehöhe und -vorrichtungen kann ein kleines Podest das Abzapfen des Wassers erleichtern.

Praktisches Zubehör

Zur Regentonne gibt es noch einige praktische Ergänzungen, welche das Leben erleichtern:

Deckel: Eine offene Wasserfläche ist gerade an heißen Sommertagen eine Gefahrenquelle für Kinder. Klettern sie hinein, kommen sie nicht mehr heraus. Da sollte man kein Risiko eingehen. Gleiches gilt für Vögel, Insekten und viele andere Lebewesen. Eine weitere Gefahr sollte man ebenfalls nicht unterschätzen: Fliegen, die gefährliche Krankheiten übertragen, stoßen aus mediterranen und subtropischen Regionen immer weiter in unsere Regionen vor. Gern legen sie ihre Eier in offenen Wasserflächen ab. Drei gute Gründe also, einen Deckel auf das Regenfass zu legen!

Gut zu wissen

Mücken vertreiben

Insektenlarven sterben ab, wenn man einige wenige Tropfen Speiseöl oder Spülmittel auf die Wasseroberfläche im Fass gibt. Denn durch die verringerte Oberflächenspannung ertrinken sie. Mückenabwehrend wirkt auch eine Bepflanzung, beispielsweise mit Minze, Zitronenmelisse, Plectranthus oder Katzenminze.

Schutzhülle: Speziell für unsere Lärchenholz-Regenfässer gibt es Schutzhüllen für den Herbst und Winter aus beschichteten Spezialgewebe in Premium-Qualität. Diese sind wasserfest, UV-stabilisiert, atmungsaktiv und viele Jahre haltbar.

Wie kommt das Wasser ins Regenfass?

Um den Regen vom Dach in die Tonne zu bekommen, gibt es zwei Möglichkeiten. Rein mechanisch funktioniert eine Klappe am Fallrohr. Sie hat die Form eines halbrunden Blechs, das mit Scharnieren ausgeklappt wird. Diese Klappe muss man manuell aktiv zuklappen, wenn das Regensammelgefäß voll ist.

Komfortabler ist ein Füllautomat, welcher direkt ins Fallrohr eingebaut wird. Ein integriertes Sieb filtert das eingespeiste Wasser. Wird der Füllautomat auf der Höhe der Oberkante der Tonne montiert, so wirkt er gleichzeitig als Überlaufschutz: Erreicht der Wasserspiegel die maximale Füllhöhe der Tonne, wird weiteres Regenwasser zurückgestaut und direkt in die Kanalisation abgeleitet.

Tipps zum richtigen Gießen

Egal, ob das Wasser aus der Leitung oder aus der Regentonne kommt: Mit dem kostbaren Nass sollte man sorgfältig umgehen. Wer nicht klassisch mit der Gießkanne wässern möchte, kann auch eine automatische Bewässerung einsetzen.

Klotzen, nicht kleckern

Grundsätzlich sollten Sie immer so gießen, dass das Wasser auch in tiefere Bodenschichten gelangt. Die Pflanze wird dadurch angeregt, Wurzeln in diese Bereiche zu schicken. Bewässern Sie nur oberflächlich und oft, bleiben die Wurzeln an der Oberfläche und sind auf ständiges Wässern angewiesen. Zwischen den Gießzeiten sollte die Erde immer wieder trocknen.

Erde, nicht Pflanze

Wässern Sie gezielt den Bereich um die Wurzel, denn nasses Blattwerk ist ein Magnet für Pilzbefall. Oft sollte man im ersten Gießgang die ausgetrocknete Erde benetzen. Beim zweiten Gießen kann das Wasser dann in den Boden eindringen. Pflanzen mit besonders wasserempfindlichen Blättern wie Tomaten oder solche, die empfindlich auf Wasserstress reagieren wie Gurken, profitieren von einem Bewässerungsring.

Morgens, nicht mittags

Gießen Sie möglichst am Morgen, denn die Tropfen können in der Mittagszeit wie Brenngläser wirken: Die Pflanze bekommt Sonnenbrand und deren Früchte werden ungenießbar.

Tipp: Schnecken lieben es feucht und dunkel. Gießt man abends erleichtert man ihnen die Fortbewegung.

Im Gewächshaus oder Frühbeet sollte man das Gießen am Abend ebenfalls vermeiden, denn dadurch steigt die Feuchtigkeit im Inneren. Schließt man dann Fenster und Türen, dann sperrt man die Feuchte quasi ein, was zu Pflanzenkrankheiten und Pilzbefall führen kann.

Mulchen und hacken

Eine Mulchschicht rund um die Pflanzen verhindert die Verdunstung und spart Wasser. Gleiches gilt fürs Hacken: Dadurch werden Kapillare unterbrochen, durch die das Wasser aus tieferen Erdschichten durch die Kraft der Sonne nach oben gesogen wird, ohne der Pflanze zugute zu kommen. Mit dem Hacken entfernen Sie auch Beikräuter, die mit den Kulturpflanzen um das kostbare Nass konkurrieren.

Für jeden Geschmack etwas dabei

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